Schlagwort: Leica M-D

  • king of bokeh.

    king of bokeh.

    Na? Verdrehst schon die Augen weil schon wieder jemand über das Leica Summicron schreibt? Keine Sorge, um das geht es heute nicht, sondern um meinen ganz persönlichen „King of Bokeh“ – die Linse, die am längsten in meinem Koffer lebt und nicht annähernd die Liebe und Anerkennung bekommen hat, die ihr gebührt. Doch erst einmal eins nach dem anderen.

    Ästhetik und Geschmack ist etwas ziemlich persönliches und wir Fotografierende müssen zugeben, dass wir viele Kleinigkeiten in einem Foto entdecken, die sonst keine Sau sieht. Wenn du es geschafft hast, ein entsprechendes Motiv richtig einzufangen und die Bildwirkung passt, wirst du dir in den seltensten Fällen den Kopf zerbrechen, ob du das doch lieber mit einem anderem Objektiv oder Body hättest einfangen können.

    Und doch gibt es da diesen kleinen Perfektionisten in unserem Kopf. So ein kleiner mieser Drecksack, der nur darauf wartet, im richtigen Moment richtig für Unsicherheit, Verwirrung und Chaos zu sorgen. Ein kleiner Hurensohn, den keiner leiden kann. Dieser kleine Teufel sorgt dafür, dass man nie zufrieden sein kann mit dem was man hat und immer weiter schaut, Geld aus dem Fenster wirft, ausprobiert und vor lauter Gedanken und Testerei vergisst, um was es eigentlich geht: Um Fotografie und Kunst.

    klinik vs. rock’n’roll.

    Ich bin bemüht nicht zu analytisch zu werden, dennoch muss ich folgende Anekdote hier einbauen:

    Vor wenigen Jahren fotografierte ich die Hochzeit von Adrian & Marco, bei der ich unter anderem die große Ehre hatte, ein paar Aufnahmen der beiden in der Wilhelma (der Stuttgarter Zoo) zu machen. Ich hatte, wie meistens, zwei „Hauptkameras“ dabei: Meine Fujifilm GFX 50R, damals mit dem Fujinon GF 55mm f/1.7 R WR Monstrum und meine Leica M-D Typ 262 (ja, die „originale“ M-D) mit dem Voigtländer Nokton Classic 35mm f/1.4 II MC – ein Objektiv, das gefühlt 200% aller Leica-Fotografierenden hassen.

    Als ich die Bilder aus dem Shooting anderen zeigte, sah ich immer die gleiche Reaktion: Während das GFX-Bild einfach angeschaut wird, haftet der Blick beim Nokton-Bild. Die meisten dieser Menschen waren keine Fotografen und haben mit Fotografie auch nichts am Hut, deshalb finde ich deren Reaktion bzw. den Rückschluss daraus sehr interessant: Da ist etwas, was die Blicke auf sich zieht und diese Szene interessant macht. Alle (!) waren sich einig, dass das Nokton-Foto „irgendwie schöner“ und „interessanter“ ist. Dabei ist das GFX-Bild der Inbegriff optischer Perfektion. Oder vielleicht doch nicht?

    An dieser Stelle möchte ich auch erwähnt haben, dass das GF 55mm neu etwas über 2.500 € kostet, während das Nokton Classic unter 700 € zu haben ist – neu, versteht sich.

    leica starter pack.

    Meine Reise in die Leica-Fotografie begann mit der Leica M8. Als „50mm-guy“ habe ich damals das Voigtländer Nokton Classic 35mm f/1.4 I gewählt, da es mit dem Cropfaktor des Sensors auf etwa 46mm kommt. Ich verliebte mich in den Look der M8 in der Kombo und es dauerte nicht lang, bis ich eine Vollformat-M mein eigen nannte – mit unterschiedlichsten 50mm-Objektiven. Später, als mein Blick sich irgendwie veränderte und ich zu 35mm überging, wurde plötzlich alles komisch für mich. Meine erste Walh fiel auf die korrigierte zweite Version des Nokton Classic.

    Das Nokton Classic? Zu schwammig, irgendwas muss ja dran sein wenn es alle Leicafotografen Scheiße finden. Das Nokton 35mm f/1.2 III ASPH? Zu krass, zu groß, zu schwer und irgendwie zu glatt. Das Nokton 35mm f/1.5 ASPH? Ja schon gut, aber irgendwie fehlt die Seele, es ist perfekt. Besser als ein Summilux 35? Definitiv! Seele? Klinisch scharf. Na danke. Es folgte das bescheuertste 35mm-Objektiv-Sammelsurium ever. An allem hatte ich was auszusetzen. Und dann kommt die Krönung des Schwachsinns: Chat GPT.

    wenn der verstand offline ist.

    Du hast die dümmste aller Fragen und schämst dich, sie einem Menschen zu stellen? Chat GPT ist dein bester Freund. Egal was für einen geistigen Sondermüll du da reinhackst, diese Kiste wird dich immer loben dass du ja ein ganz schlauer Kandidat bist, der so krass tiefgründig an die Sache rangeht, wie kein anderer auf dieser Welt. Du fühlst dich erwischt? Zurecht.

    Die Künstliche Intelligenz erklärte mir, dass ich ja so eine besondere Sicht auf die Welt habe, dass ich eben mehrere 35mm Objektive brauche, um mein wahres Potenzial auszuschöpfen. „Gerne schreibe ich dir auch eine Liste und ein inneres Manifest, welches Objektiv wann dein künstlerisches Auge ist.“Nein man, ich brauche weder ein Manifest, noch eine Bedienungsanleitung wann ich welchen Unsinn dranschrauben soll.

    Übrigens, die Genialität und „Intelligenz“ von Chat GPT schwindet spürbar, da wir Menschen es mit so viel Dummheit füttern, dass es lernt dumm zu sein und uns wohl für so richtig bescheuert hält – wobei ich dem System letzteres nicht verübeln kann. Es ist leider bezeichnend für die Zeiten, in denen wir leben. Aber zurück zum Thema…

    stiller favorit.

    An meiner Leica M-D habe ich unzählige 35mm Objektive ausprobiert und ich muss ehrlich sein, dass es oft schon da anfängt oder aufhört, wie ein Objektiv aussieht an der Kamera und wie es sich anfühlt:

    Das Nokton 35mm f/1.5 zum Beispiel sieht so aus, wie ich mir eine Vorhautverengung vorstelle, egal wie gut es ist. Das Zeiss Biogon 35mm f/2 passt irgendwie, aber irgendwas stimmt nicht mit dem Fokussiernupsi am Objektivring, das fühlt sich komisch an. Die Leica Summicrons finde ich irgendwie komisch, obwohl recht gut. Und da ist dieses Voigtländer Nokton Classic, das Hassobjektiv der meisten Leica-Menschen. Es ist klein, leicht, fühlt sich mehr als nur solide an, fokussiert sich unglaublich angenehm, der Blendenring schnattert nicht zu arg beim drehen und mit einer Squarehood LH-6 Gegenlichtblende ist der Eimer sogar richtig sexy. Schön, aber optisch?

    bubble bokeh.

    Nicht jedermanns Geschmack und was für mich gilt, muss nicht zwangsweise auch für dich gelten. Für meinen Teil liebe ich einfach dieses unruhige, leicht swirlige Bubble Bokeh. Es macht das Bild interessant und gibt dem ganzen eine unfassbar schöne künstlerische Struktur. Ein Gemälde, das trotzdem angenehm scharf ist, der Schärfeverlauf gleichzeitig jedoch so merkwürdig ist, dass selbst unscharfe Bilder aussehen, als wäre dieser Unsinn so gewollt.

    Im Moment bin ich noch auf einem Kurzurlaub im Allgäu und das Classic ist mit meiner M-D verheiratet. Ich habe mir endlich die Zeit nehmen können, das Objektiv in allen Belangen so auszureizen, sodass ich wirklich verstehe wie es funktioniert. Dabei ist mir bewusst geworden, wie krass sich das Rendering von Blende 1.4 zu 2.0 oder sogar 2.8 verändert. Es ist, als hätte man mehrere Objektivcharakter in einer Linse, man muss nur wissen, wann und wie man welche Einstellung nutzt.

    Hörst du das, Chat GPT? Erklär den Leuten doch lieber dass sie ihr vorhandenes Geldgrab ausnutzen und verstehen sollen bevor du ihnen Scheiße von kreativer Weitsicht durch 245239 verschiedene Objektive mit der gleichen Brennweite erzählst.

    bonusrunde.

    Vom Preis im Vergleich zu Leica möchte ich gar nicht sprechen, der ist den meisten sowieso egal. Ein Leica M und ihr Glas jedweden Herstellers lässt sich nicht in ein Preis-/Leistungs-Verhältnis packen, das wäre Unsinn.

    Auch möchte ich eines Tages ein richtiges echtes Summilux Steelrim probieren, fand in Berichten und Videos den gelobten Leica-Glow jedoch ein wenig too much und preislich ist es für mich zumindest kein Schnapper, um es einfach mal zu probieren. Mir gefällt am Nokton Classic ehrlich gesagt auch das Finish sehr gut, dass hervorragend zum Black Paint der M-D passt. Es ist einfach eine schöne Kombination von Body und Objektiv. Vermutlich ist das aber auch genauso gewollt.

    wort zum sonntag.

    Bevor du dich in Unkosten stürzt oder in noch teureren Hirnfurzen verlierst, probiere das Objektiv aus, das du gerade zur Hand hast. Bist du erst dabei, dich in einer bestimmten Brennweite auszustatten, dann lass das Gelaber vieler anderer außen vor. Was für andere gilt, muss für dich nicht gelten, so sehr du deinen Lieblings-YouTuber auch liebst. Probier dich durch und riskiere auch mal einen Blick auf die Produkte, die keine Niere kosten oder von vielen verhasst sind – vielleicht ist da ja dein perfektes match.

    Für meinen Teil scheine ich mit Nokton Classic II MC genau das gefunden zu haben. Und ja, ich liebe es und mir ist es völlig egal, ob Florian, Tobias, Christian und Matthias an ihrer Leica nur religiös vorgehen und den Blick über den Tellerrand ablehnen.

    Es ist und bleibt mein ganz persönliches „King of Bokeh“.

    inperfekt perfekt.

    Es sind die Inperfektionen, die das Leben schön machen. Das Organische und Schöne, manchmal Ungerade und etwas raue. Auch sind es oft die „Fehler“, die wirklich zu echtem Charakter führen – in jedweder Hinsicht. Warum sollte dann unser Glas bis ins Detail perfektioniert sein und perfekt abbilden?

    Klar, wenn Produktfotografie dein Steckenpferd ist, ist dir vermutlich auch die maximale Abbildungsleistung wichtig. Dein Weg wird dich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu einer Leica M führen, geschweige dem zu analoger Fotografie. Und ganz ehrlich: Bevor du Unmengen an Geld für ein seltenes Super-Objektiv aus dem Jahre 300 v.Chr. ausgibst, riskier doch auch mal einen Blick auf das Voigtländer Nokton Classic.

  • the Leica M debate.

    the Leica M debate.

    „I don’t need a Leica.“, „The price-to-performance ratio is awful compared to Canon/Nikon/Sony/Fujiflim/whatever.“ or „If you need a Leica to take good photos, maybe you should learn how to shoot first.“

    I can’t count how many times I’ve heard comments like these. Frankly, I’m tired of it. Behind these statements, all I hear is ignorance and, often, envy. Yet, I want to take a few moments to address the misconceptions surrounding Leica M cameras and shed some light on what makes them unique. Let’s try to bring some clarity to the debate.

    the status symbol.

    Leica’s elite reputation is undeniable. Much of it stems from the fact that their cameras are not just photographic tools but, to many, luxury items. Some people buy Leicas purely for the status – to flaunt them as a statement piece. A Leica M is undeniably beautiful and its value is widely recognised. For some, it becomes nothing more than an accessory. But let’s set aside those „individuals“. Today, this discussion is not about them.

    cost & exclusivity.

    Let’s not sugarcoat it: Leica M cameras are expensive. They are not for everyone, and I don’t believe they need to be. Photography is a deeply personal craft and what works for one photographer might not work for another. For some, an affordable DSLR or a cutting-edge mirrorless camera may be the perfect fit. But the Leica M is not about reaching an ultimate “goal” in photography, nor is it designed to appeal to everyone. It’s about an entirely different way of working and that is something few truly understand.

    A Leica M is like driving a BMW for instance. BMW drivers appreciate the superior handling and driving experience and they are willing to pay more for it. If you only look at numbers on paper, a Ford or Opel might give you more car for your money. But that’s not the point. A Ford or Opel driver may never understand why someone chooses a BMW because their priorities and expectations are entirely different. I don’t think a Canon or Nikon can truly understand the difference and value.

    leica m is different.

    A Leica M camera is unique not because it’s the “best” camera in terms of features or specifications but because it offers an entirely different experience. The rangefinder system forces you to slow down and think about every shot. You’re not relying on an electronic viewfinder, autofocus or burst modes to get the perfect frame. You’re manually focusing, composing and engaging deeply with the process. This tactile, deliberate approach makes photography feel more meaningful – a connection between the photographer and the image that’s often lost in the modern, fast-paced world of photography. Hello Sony-shooters!

    A Leica M is stripped down to the essentials – it takes photos, nothing more and nothing less. There are no fancy features. You have to work for your shots, to learn how to handle it and to master the tool. But in return, you are rewarded with a feeling that no conventional DSLR or mirrorless camera can provide.

    One of the things that makes Leica so special is its unique models, which no other manufacturer offers. Cameras like the M Monochrom, which only shoots in black and white or the Leica M-D, which has no display, cater to purists and enthusiasts. These cameras reinforce the idea that a Leica M photographer must truly know what they are doing. No ordinary photographer would choose a display-less or color-blind camera.

    separating tools from status.

    Critics often argue that “no one needs a Leica to take good photos” and they’re absolutely right. Great photos have been taken with every camera imaginable, from smartphones to disposable film cameras. But this argument misses the point entirely. The value of a Leica M doesn’t lie in its ability to take better photos than other cameras, it lies in how it changes the way you approach photography.

    The Leica M strips away distractions and brings the essence of photography to the forefront. It forces you to see and think differently, to immerse yourself in the moment rather than relying on technology to do the work for you. It’s about the journey, not just the results.

    personal bond.

    A Leica M is not just a camera, it’s a companion. You enjoy holding it, carrying it with you, and forming a connection with it. It sounds like magic, and in many ways, it feels like it. I’ve never had this experience with any other camera.

    My Leica M-D, in particular, has forced me to trust my skills, to believe in my abilities, and to acknowledge that I am a really good photographer. Ironically, I have never messed up a shot because of the lack of a display. In fact, my M-D has become my first choice even for weddings.

    No one ever walks into a camera store looking for „a camera“ and leaves with a Leica M – regardless of price. Buying a Leica M is always a conscious decision to commit to a specific photographic journey.

    once Leica, always Leica.

    There is no going back. „Once Leica, always Leica“ applies to most photographers who switch. Just holding a Leica M, feeling its weight, its solid metal construction and the precision of its build makes almost every other camera feel like a toy – even my incredible Fujifilm GFX medium format cameras, which I deeply love. The sheer craftsmanship of a Leica M is unmatched.

    Beyond the cameras themselves, the Leica community holds a special status in Germany. I’m not sure if it’s because Leica is a German brand, but I have connected and made friends with so many people in this niche group. This network of like-minded photographers is something I deeply appreciate.

    not for everyone.

    A Leica M is not for everyone, and that’s a fact. Nine out of ten times, when I hand my Leica M to someone to take a photo of me, it goes completely wrong. Most beginners don’t understand how to use a rangefinder. It’s not intuitive for someone unfamiliar with the system and that’s part of what makes it exclusive – not just in price but in skill requirement.

    rethink!

    So, the next time someone scoffs at the idea of a Leica M, perhaps they should pause and consider that it’s not about being better or more expensive. It’s about something far more intangible: a deeply personal, almost spiritual connection to the craft of photography. If that resonates with you, a Leica M might just be worth it. If not, that’s okay too – because, in the end, it’s not the camera but the vision behind it that truly matters.

  • growth in unexpected moments.

    growth in unexpected moments.

    As photographers, we often strive for technical perfection in our craft, always working towards creating the best possible image. Yet, it’s in the unexpected, unplanned moments when we’re free from the constraints of paid work or conscious technique that we truly grow. These moments of “free” photography give us the mental and emotional freedom to fully immerse ourselves in the art of capturing life. And for me, this realisation has been shaped by a very personal tradition.

    the challenge of one camera.

    For many years, I’ve set myself a unique goal for my annual trips to Greece: to treat my holiday as a small, private photography project. Each year, I travel with one specific camera, often choosing one that’s unfamiliar or even slightly „uncomfortable“ to use. The idea is to challenge myself to create meaningful images while working entirely within the constraints of that camera. This approach has led to some of my most fulfilling and enlightening experiences as a photographer.

    2024, I travelled with the Fujifilm GFX 50R in May;
    2023, the Leica M8 was my companion;
    2022, I brought the original Fujifilm X100;
    2021, the Fujifilm X-T2;
    2020, the Canon 5D Mark II;

    Each camera forced me to adapt, rethink, and engage more deeply with my surroundings. Unlike paid assignments, where the goal is often to take the best possible photo and move on, this process encourages a different mindset:

    What if I don’t aim for the “best” shot, but instead ask myself what kind of photo I truly want to create? Does my focal length fit the story I’m trying to tell? Is my perspective too static or predictable? Should I move, include more, or less in my frame?

    the shift to 35mm.

    In August 2024, I travelled again to Greece, this time with my Leica M-D Typ 262 and the Voigtländer VM Nokton 50mm f/1.2 ASPH – a stunning lens with incredible rendering. For beach outings, I often brought my Leica M8 with the 35mm f/1.4 lens, which, with its crop sensor, effectively provided a focal length of 45.5mm. Having relied on 50mm lenses for years, I suddenly found myself wanting more information within the frame to better execute the storytelling I envisioned. I experimented with changing my compositions to make the 50mm work, but ultimately, I switched the 35mm f/1.4 from my M8 to my M-D.

    To my surprise, while the image quality of the 35mm f/1.4 on full frame left me somewhat disappointed, the focal length itself felt entirely right. It allowed me to approach scenes with a new sense of balance and perspective. Back in Germany, the Voigtländer Nokton Classic 35mm f/1.4 II quickly found its permanent place on my M-D, and shortly after, I photographed an entire wedding with it.

    breaking mental barriers.

    Letting go of rigid thoughts and expectations transformed my perception of photography. Since then, I’ve embraced 35mm as my primary focal length. Today, I shoot with the extraordinary Voigtländer Nokton 35mm f/1.5 ASPH, which is easily one of the finest lenses I’ve ever owned. It has opened doors to new creative possibilities and reinforced the importance of stepping out of my comfort zone.

    final thoughts.

    Growth in photography doesn’t always happen when we’re pursuing perfection or working within our comfort zones. It often occurs in those quiet, unguarded moments when we allow ourselves the freedom to experiment, fail, and reflect. By limiting ourselves with constraints – be it a single camera, a fixed focal length, or an unfamiliar piece of gear – we gain a deeper understanding of our craft and a stronger connection to the stories we want to tell.

    What unexpected moments have shaped your growth as a photographer? I’d love to hear your experiences in the comments.